Erfolgsgeschichten beginnen oft mit einer Vision und einem Pionier, der von einer Idee überzeugt ist und diese umsetzt, egal, was andere davon halten. Für die Klinik Hirslanden war dieser Pionier Heinrich Hatt-Haller. Er trug wesentlich dazu bei, dass das Privatspital 1932 gebaut werden konnte.
Aufgrund eines dramatischen Mangel an Spitalbetten gründete der weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannte Baumeister Heinrich Hatt-Haller zusammen mit seiner Frau Marie die Klinik Hirslanden und realisierte den Bau nach den Plänen des ebenfalls bekannten Architekten Hermann Weideli.
Heute verfügt die Klinik Hirslanden über medizinische Möglichkeiten, die zu Lebzeiten von Heinrich Hatt-Haller unvorstellbar waren. Das damals Revolutionäre ist heute Geschichte. Und doch: Viele Entwicklungen und Entdeckungen machten Neues, Besseres erst möglich.
Nachstehend geben wir Ihnen die Möglichkeit, mehr über die Entstehung und Entwicklung der Klinik Hirslanden zu erfahren. Treten Sie ein!
Zeittafel 1923 bis 1969 Zeittafel 1970 bis 1989 Zeittafel ab 1990 1932
Eröffnung Klinik Hirslanden:
Nach drei Jahren Bauzeit wird im Mai 1932 die Klinik Hirslanden, initiiert vom Ehepaar Heinrich und Marie Hatt-Haller, eröffnet. Die privat tätigen Ärzte erhalten durch das Spital die dringend benötigten Räume und Einrichtungen für Operatio-nen und die Pflege ihrer Patienten. Das Projekt stammt von Architekt Hermann Weideli, der viel Weitsicht beweist: 60 Jahre später können Konzept und Bausubstanz ohne weiteres übernommen werden, um darauf aufbauend die Klinik erneut auf den modernsten Stand zu bringen.

1944
Nach turbulenten Jahren infolge der allgemeinen herrschenden Wirtschaftskrise setzen sich bekannte Zürcher Ärzte mit der damaligen Bankgesellschaft in Verbindung. Die SBG engagiert sich finanziell an der Klinik und verhilft ihr zu einer leistungsfähigen Organisationsstruktur.
1948
Das englische, für die Schweiz neuartige Narkoseverfahren wird eingeführt. Nicht mehr der Operateur mit seinem Personal ist für die Narkose verantwortlich, sondern ein speziell dafür ausgebildeter Arzt. Für das Wohlergehen der Patienten während und nach der Operation stellt diese Neuerung einen bedeutenden Schritt dar.

1962
Hirslanden kauft an der Enzenbühlstrasse Land und baut Schwesternhäuser. Damit schafft die Klinik für einen Teil der Mitarbeitenden günstigen Wohnraum in unmittelbarer Nähe.
1970
Moderne Räume für die physikalische Therapie mit integriertem Gehbad eröffnen neue Therapiemöglichkeiten im Bereich Orthopädie und Rheumatologie. Für eine erfolgreiche Nachbehandlung steht die Einrichtung auch ambulanten Patienten zur Verfügung.
1972
Hochmoderne Apparaturen für Tomographie, Mammographie und Ultraschalluntersuchungen werden in Betrieb genommen.

1976
Der Ruf der Klinik Hirslanden als erstklassige Geburtenklinik und die entsprechend gestiegene Nachfrage machen eine Vergrösserung der Geburtenabteilung notwendig. Das gleichzeitig eingeführte Monitoring ermöglicht die Überwachung des ungeborenen Kindes.
1981
Die Klinik Hirslanden eröffnet ihren neuen Operationstrakt. Damit wird der Weg frei für anspruchvollste und an höchste Voraussetzungen gebundene Chirurgie.
1987
Eröffnung des HerzZentrums Hirslanden, des Herzkatheterlabors, des neuen Instituts für Radiologie und der Intensivpflegestation. Für viele herzkranke Patienten ist das neue HerzZentrum ein Segen, denn die langen Wartefristen für Herzoperationen fordern zahlreiche Todesopfer.
1990
Gründung der Privatklinikgruppe Hirslanden AG. Damit entsteht die erste Privatklinikgruppe der Schweiz.
1993
Eröffnung neuer Osttrakt und des provisorischen Bettenhaus-Park
1995
Eröffnung neuer Südtrakt
1997
Gesamteröffnung der Klinik Hirslanden (Notfall, Innere Medizin)
Gesamterneuerung und Erweiterung der Klinik sind abgeschlossen. Die Klinik verfügt nun über 163 Betten sowie modernste Infrastruktur und Praxisräumlichkeiten für die an der Klinik tätigen Ärzte.
1998/1999
Eröffnung des Trauma Zentrums Hirslanden und der SportClinic Zürich.
2000
Das Leistungsspektrum der Klinik Hirslanden wird erweitert um das ORL-Zentrum und die Endoclinic, das Zentrum für Endoprothetik und Gelenkchirurgie.
2000/2001
2002
Die ambulante Rehabilitation wird mit move>med, dem Swiss Olympic Medical Center, ausgebaut. Die englische Investorengruppe BC Partners Funds übernimmt die Hirslanden Holding AG.
2003
Die SportClinic, die Endoclinic und die Viszeralchirurgie werden personell erweitert. Das KopfwehZentrum Hirslanden öffnet an der Münchhaldenstrasse 33 in Zürich seine Türen. Das Herzkatheterlabor der Klinik Hirslanden erhält eine volldi-gitale Herzkatheteranlage von Siemens mit hochauflösendem Flachdetektor.
2004
An der Rämistrasse 3 wird das VenenZentrum Hirslanden Zürich eröffnet.
2005
Der Spatenstich für den Klinikausbau HI07 erfolgt. Das GastroZentrum und die Wirbelsäulenchirurgie erhalten eine personelle Erweiterung. Das Zentrum für Urologie, das StoffwechselZentrum und die Abteilung für Innere Medizin werden eröffnet.
2006
Das neue Institut für Radiotherapie Zürich nimmt seinen Betrieb auf. Die modernen Geräte erlauben eine hochpräzise, schonende Bestrahlung.
2007
Die Klinik Hirslanden feiert ihr 75-Jahre-Jubiläum. Höhepunkt der Eröffnungs- und Jubiläumsfeierlichkeiten ist ein «Tag der offenen Tür» am 8. September 2007.
Der Neubau ist im Herbst nach zweieinhalb Jahren Bauzeit fertig gestellt. Neben der hervorragenden medizintechnischen Infrastruktur bietet der Neubau auch etwas fürs Auge.

Aussenansicht Neubau
Die neu gestalteten Innenhöfe, in warmen Farben (Geburtenabtei-lung/Maternité) oder begrünt (Ebene 0), laden zum Verweilen ein.

Die neuen Patientenzimmer sind
grosszügig und wohnlich eingerichtet.
Die holzverkleideten Wände und die
dezente Beleuchtung setzen Akzente
für ein warmes Ambiente und tragen
dem Wohlgefühl der Patienten bei.
Die neue Geburtenabteilung mit Vorbereitungszimmer und Gebärsaal in neuem Design und Konzept.

Vorbereitungszimmer/Gebärsaal
Es gibt drei neue Gebärsuiten, die ausreichend Platz für die Mutter und ihren Partner für eine individuelle Geburt ermöglichen. Die Inneneinrichtung verleiht ein stillvolles und persönliches Ambiente, damit man sich wie zu Hause fühlt.
Das Konzept beinhaltet, dass die Geburtenabteilung neu direkt an die Maternité angrenzt. Somit werden die Schnittstellen zwischen Gebärsaal und Wochenbett verbessert und optimiert. Dies schafft grösstmögliche Sicherheit in der Betreuung von Mutter und Baby.
Neu auf einer Ebene befinden sich die Operationssäle, die Überwachungs- und Intensivstation sowie die Zentrale Sterilgutversorgung.

Blick in einen Operationssaal
Im Oktober 2007 wird die Privatklinikgruppe Hirslanden von der südafrikanischen Spitalgruppe Medi-Clinic Corporation Limited übernommen.
2008
Eröffnung der Abteilung Neurochirurgie der Klinik Hirslanden. Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) können diagnostiziert und therapiert werden. Die Abteilung arbeitet eng mit verschiedenen internationalen universitären Zentren zusammen. Das NotfallZentrum Hirslanden Zürich eröffnet im Juli die Infrastruktur ihrer neuen Schaltzentrale.Der neue separate Eingang liegt zentral – gut zu erreichenmit dem Auto oder Rettungswagen.
Im Hintergrund verfügt das Notfallzentrum über eine topmoderne Infrastruktur für Diagnostik sowie Fachärzte aus allen Bereichen, die hinzugezogen werden können.
Unser NotfallZentrum ist 365 Tage/24 Stunden für alle geöffnet – auch für Patienten ohne Zusatzversicherung.